Mit dieser Shopware® 6 Erweiterung können die UPS® Versandkosten dynamisch im Warenkorb ermittelt werden, sowie mit einem zusätzlichen Aufschlag versehen werden.
Geben Sie Ihre UPS-Kontonummer an, die z.B. aus einem Großbuchstaben gefolgt von mehreren Ziffern bestehen kann. Die OAuth Daten erhalten Sie in Ihrem UPS® Konto (siehe auch hier).
Prüfen Sie durch Klick auf den Button “OAuth Anmeldedaten prüfen”, ob die eingegebenen Daten funktionieren.
Wählen Sie hier auch die in Ihrem Shop verwendete Gewichtseinheit (Kilogramm, Pfund oder Ounzen). Diese muss mit der in Ihrem UPS Konto verknüpften Gewichtseinheit übereinstimmen, um die Versandkosten korrekt ermitteln zu können.
Ergänzen Sie dann noch Ihre Absenderdaten, da diese zur Ermittlung der Versandkosten ebenfalls notwendig sind.
Legen Sie die von Ihnen gewünschten Versandarten wie gewohnt an.
Geben Sie wie gewohnt eine Preismatrix an. Diese dient als Fallback und greift für den Fall, wenn noch keine genaue Lieferadresse bekannt ist oder z.B. die UPS API kurzzeitig nicht erreichbar ist.
Unter “Zusatzfelder > Dynamische UPS Versandkosten > UPS Produkt” wählen Sie das UPS® Produkt aus, welches mit dieser Versandart verbunden sein soll.
Die hier gemachte Zuordnung ist notwendig, um mit Hilfe der UPS® API die korrekten Versandkosten im Warenkorb anzuwenden.
Hier können Sie auch einen prozentualen Aufschlag (in %) oder absoluten Aufschlag (in Euro) auf den Nettobetrag definieren.
Der Aufschlag wird dann auf die bei UPS® ermittelten Versandkosten addiert.
Hier definieren Sie auch die gewünschte Rundungsart (“Standard aus Plugin-Konfiguration”, “Keine Rundung”, “Aufrunden” oder “Abrunden”).
Zusätzlich können Sie auch den “Zielpreis für Rundungen” festlegen.
Wichtig: Bitte beachten Sie unbedingt Ihre UPS® Versandbeschränkungen beim Gewicht. Sobald die Produkte im Warenkorb das maximal zulässige Versandgewicht überschreiten, würde wieder automatisch die Fallback Preismatrix greifen.
Im obigen Beispiel (mit DEBUG Ausgabe) wird die Fallback-Preismatrix verwendet, da das zulässige Gesamtgewicht überschritten wurde und somit keine Berechnung durch die UPS API möglich ist.
Sie können aber auch die Verwendung der Versandart z.B. nur erlauben, wenn das hinterlegte Gesamtgewicht im Warenkorb nicht überschritten wird (in der Versandart zugewiesene Verfügbarkeitsregel).
Wichtig: Falls Sie unsere Shopware® 6 Erweiterung einmal deaktivieren sollten, werden vorsorglich nur solche Versandarten deaktiviert, bei denen UPS® Produkte hinterlegt sind. Sie werden NICHT gelöscht, sondern nur deaktiviert!
Aus Sicherheitsgründen werden diese Versandarten nicht wieder automatisch aktiviert, sobald Sie unsere Erweiterung erneut aktivieren. Die betroffenen Versandarten müssen von Ihnen manuell wieder aktiviert werden.
Dies kann z.B. nach einem Update erforderlich sein!
Falls die Produktgewichte in “Kilogramm” im Shop gepflegt werden, jedoch eine andere Gewichtseinheit genutzt wird, z.B. “Pfund” kann automatisch auf die ausgewählte Gewichtseinheit umgerechnet werden. (z.B. in USA).
Rundung auf 0,05 und 0,10 ohne volle Preisrundung implementiert
Beispiel: 4,46 € wird bei 0,05 zu 4,45 € bzw. bei 0,10 zu 4,50 €
Zusätzlich zu Aufschlägen (Prozentual/Absolut) pro Versandart lassen sich nun auch Abschläge definieren
Versandkostenberechnung berücksichtigt jetzt auch Sendungen mit mehreren Paketen (Multi-Label), falls das maximale Paketgewicht überschritten wird.
Falls in einer Versandart keine Rundung angewendet werden soll, kann nun über die Option “Keine Rundung”, die Rundung aus der globalen Konfiguration nur für diese Versandart abgeschaltet werden.
Versandkosten können jetzt zusätzlich auf die nächsten 0,20 Euro, 0,25 Euro, 0,75 Euro, 0,80 Euro oder 0,90 Euro auf- oder abgerundet werden.
Hiermit kann festgelegt werden, ob die bei UPS® ermittelten Versandkosten zusätzlich auf- oder abgerundet im Checkout angepasst werden sollen.
So können die Versandkosten z.B. auf die nächsten 0,05 Euro, 0,10 Euro, 0,50 Euro, 0,95 Euro auf- oder abgerundet werden.
Bei aktivierter Option wird die Berechnung der Versandkosten mit der UPS®-Option "Privatzustellung" erzwungen.
Falls diese Option nicht gewählt ist, wird die UPS®-Option nur dann angewendet, wenn der Kunde bei der Bestellung keinen Firmennamen angegeben hat.
Wenn diese Option aktiviert ist, kann die Antwort der UPS® API analysiert werden.
Wichtig: In einem Livesystem, sollte die Debug-Funktion nicht dauerhaft aktiviert sein, da die Antwort direkt in der Storefront im Warenkorb und auf der Checkout Seite angezeigt wird.
Nur wenn im Produkt ein Gewicht angegeben ist, können die UPS® Versandkosten dynamisch im Warenkorb und beim Checkout ermittelt werden. Falls das Gewicht in einem Produkt fehlt, greift auch hier die normale Preismatrix der Versandart.
Die Versandkosten können erst dynamisch ermittelt werden, wenn in einer Browser-Sitzung die vollständige Lieferadresse bekannt ist. Solange also ein Shop-Besucher z.B. noch nicht zur Kasse gegangen oder noch nicht am Kundenkonto angemeldet ist, werden die Versandkosten aus der normalen Preismatrix der Versandart angezeigt (siehe auch Fallback).
Falls Sie auch unsere Shopware® 6 Erweiterung “UPS® Labels für Versand und Retoure” im Einsatz haben, können Sie den gleichen Zugang verwenden!
Andernfalls melden Sie sich über das im UPS Entwicklerportal mit Ihren UPS Anmeldedaten oben rechts an (https://developer.ups.com/?loc=de_DE ).
Klicken Sie dann auf “Eine Anwendung erstellen” und danach auf “Apps hinzufügen”
Wählen Sie dann "Ich möchte die UPS Technologie in mein Unternehmen integrieren", geben das gewünschte UPS Konto an, mit dem Sie Labels erstellen möchten und klicken auf “Weiter”.
Das UPS Konto ist meist eine Buchstaben-/Zahlen-Kombination und muss in der Konfiguration im Feld “UPS-Kontonummer” hinterlegt werden (siehe auch unter “Konfiguration”).
Geben Sie dann die bevorzugte Kontaktperson für die API Anbindung in Ihrem Unternehmen an und klicken auf “Weiter”.
Vergeben Sie dann einen Appname, wie z.B. “SHOP_UPS” oder mit Ihrer Shop-Domain “MEINSHOP_DE_UPS” oder “MYSHOP_COM_UPS”.
Geben Sie im Suchfeld “ship” ein und fügen durch klick auf das (+) Plus-Symbol das Produkt “Shipping” Ihrer App hinzu.
Es sollten die beiden Produkte "Shipping" und “Rating” hinzugefügt werden!
Mit Klick auf das (+) Plus-Symbol, fügen Sie das Produkt “Rating” Ihrer App hinzu.
Geben Sie im Suchfeld “ship” ein und fügen durch Klick auf das (+) Plus-Symbol auch das Produkt “Shipping” Ihrer App hinzu.
Klicken Sie dann auf “Speichern”.
Sie haben dann Zugang zu Ihrer Client-ID und Client-Secret.
Bei Klick auf das kleine Kopieren Symbol können Sie sich den jeweiligen Wert in die Zwischenablage kopieren und in der Konfiguration unserer Erweiterung im Feld “OAuth Client ID” bzw. “OAuth Client Secret” eintragen (Windows <Strg>+<v>, Mac <Apfeltaste>+<v>).
Die Rundung wird mit dem finalen Preis aus dem Warenkorb gemacht.
Wenn z.B. feste Steuern bei einer Versandart gesetzt sind, ist in der Berechnung der “finale” Preis der Bruttobetrag. Wenn dann eine andere Einstellung im Shop dazu führt, dass der Warenkorb Netto dargestellt wird (z.B. B2B Bestellung Ausland), wird für die Versandkosten natürlich auch der Nettobetrag angegeben. Das ist analog wie bei den Produktpreisen.
Beispiel: Es ist Aufrunden auf die nächsten 0,05 Euro eingestellt. In der Versandart ist die Steuerberechnung auf "Auto" eingestellt. UPS meldet 4,46 Euro Netto (in der DEBUG Ausgabe), im Shop steht dann aber 5,08 Euro. Warum ist das so?
Die von UPS gemeldeten 4,46 Euro werden mit 19% Mehrwertsteuer zu 5,31 Euro. Auf die nächsten 0,05 Euro gerundet sind das 6,05 Euro. Davon der Nettowert sind 5,08 Euro die im Warenkorb angezeigt werden.
Wenn wir z.B. bei einem Produkt einen Preis von 10,95 Euro haben (quasi identisch zu einer Rundungsoption), endet der Nettopreis auch nicht auf 95 Euro Cent, sondern beträgt bei einer deutschen Mehrwertsteuer 9,20 Euro.
Bei Netto Warenkörben empfiehlt es sich, in der Versandart die Steuerberechnung auf "Auto" oder "Höchster Satz" zu stellen.
Zur Ermittlung der dynamischen UPS Versandkosten werden ausschließlich Gewichtsangaben an die UPS API übergeben. Sollte UPS eine Sendung bei der Labelerstellung nach Volumengewicht berechnen, z.B. wenn ein Paket mit geringem Gewicht sehr groß ist, greift bei UPS die Berechnung nach Volumengewicht und nicht mehr nach dem eigentlichen Gewicht.
Hierdurch können sich unterschiedliche Gebühren, wie die beim Bestellvorgang ermittelten Versandkosten ergeben. Eine für alle gültige Kalkulation nach Volumengewicht ist technisch sehr komplex und bedarf auch genauer Regeln mit vielen Ausnahmen. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie überwiegend nach Volumengewicht Ihre UPS Versandkosten ermitteln bzw. von UPS berechnet bekommen. Wir analysieren dann Ihre Anforderungen und finden heraus, ob wir Ihnen mit einer individuellen Lösung helfen können.